
INKONTINENZ BEI FRAUEN
Der umfassende Inkontinenzratgeber für Frauen
Alles was du zu dem Thema wissen solltest
Wie definert man Inkontinenz?
Welche Arten von Inkontinenz gibt es?
Welche Behandlungsmethoden gibt es?
Der umfassende Inkontinenzratgeber für Frauen
Alles was du zu dem Thema wissen solltest
Wie definert man Inkontinenz?
Welche Arten von Inkontinenz gibt es?
Welche Behandlungsmethoden gibt es?
Harninkontinenz ist eine häufig auftretende Erkrankung, unter der Frauen jeder Altersklasse leiden. Sie bedeutet eine Einschränkung des sozialen Lebens und hat dadurch nicht nur physische Auswirkungen, sondern auch psychische.
Belastungsinkontinenz ist mit 86% die am häufigsten vorkommende Harninkontinenz. 50% der betroffenen Frauen leiden an einer reinen Belastungsinkontinenz, bei 36% besteht eine Kombination mit einer Dranginkontinenz. 14% der Frauen leiden an einer reinen Dranginkontinenz.
Ein konventionelles Beckenbodentraining sollte als erste Therapiewahl bei der reinen, sowie auch bei der mit einer Dranginkontinenz kombinierten Belastungsinkontinenz, angewendet werden. Diese Therapieform ist weit verbreitet und sollte vor Erwägung anderer Therapiemöglichkeiten versucht werden.
Durch einen trainingsbedingten Aufbau der Beckenbodenmuskulatur kann durch eine starke, kurze Anspannung die Harnröhre verschlossen werden und dadurch ein Urinabgang vermieden werden.
Unter Belastungsinkontinenz versteht man den unwillkürlichen Abgang von Urin durch die intakte Urethra (Harnröhre) aufgrund einer plötzlichen intraabdoninellen Drucksteigerung, welcher durch Belastungen wie zum Beispiel Husten, Niesen, Lachen oder körperlichen Aktivitäten ausgelöst wird.
Urinverlust beim: Husten, Niesen, Pressen, Lachen
Urinverlust beim: Heben, Laufen, Treppensteigen
Urinverlust beim: Stehen ohne körperliche Betätigung
Das Syndrom der überaktiven Blase ist durch starken, schwer kontrollierbaren Harndrang gekennzeichnet. Oftmals geht dies mit häufigem Wasserlassen und nächtlichem Wasserlassen einher, mit oder ohne unkontrolliertem Harnverlust.
Etwa ein Drittel der Frauen mit überaktiver Blase erlebt ungewollten Harnverlust bei starkem Harndrang. Man kann zwischen der neurogenen überaktiven Blase und der idiopathischen überaktiven Blase unterscheiden.
Die neurogene überaktive Blase tritt aufgrund neurologischer Erkrankungen wie Paraplegie, Parkinson-Krankheit, vorherigem Schlaganfall und anderen auf. Eine Schädigung bestimmter kontrollierender Gehirnstrukturen führt zum Verlust der Blasenkontrolle.
Die idiopathische überaktive Blase hingegen tritt auf, ohne das erkennbare Ursachen für die Erkrankung vorliegen. Es gibt viele Faktoren, die das Krankheitsbild beeinflussen können, aber die genaue Ursache ist noch nicht vollständig bekannt. Mögliche Faktoren sind ein niedriger Schwellenwert für die Wahrnehmung, unzureichende Kontrolle der motorischen Reaktionen und Funktionsstörungen der Blasenschleimhaut. Diese Ungleichgewichte von Reizen und zentraler Hemmung des Miktionsreflexes führen zu einer Überaktivität des Blasenmuskels.
Die International Continence Society (ICS) empfiehlt, vor der Diagnose einer idiopathischen überaktiven Blase Stoffwechsel-, lokale, pathologische oder endokrine Faktoren auszuschließen. Zur Differentialdiagnose gehören Blasen- und umliegende Organ-Tumoren, Harnwegs- und Genitalinfektionen, Senkung der Genitalorgane, Fremdkörper in der Blase, Genitalatrophie, endokrine Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Harnverhalt, psychische Faktoren, Herzinsuffizienz und andere Erkrankungen.
Patienten mit Mischinkontinenz haben sowohl Symptome der Belastungsinkontinenz, wie auch Symptome der überaktiven Blase.
Es gibt zwei Arten von gemischter Harninkontinenz: Eine, bei der der starke Harndrang im Vordergrund steht, und die andere, bei der die Belastungsinkontinenz überwiegt.
Bei inkontinenten Personen unter 50 Jahren überwiegt mit 60% die Belastungsinkontinenz, während sie bei älteren Personen zugunsten einer überaktiven Blase und gemischter Harninkontinenz abnimmt.
Es gibt weiter Arten von Inkontinenzformen, die jedoch selten vorkommen, daher wird hier nicht näher darauf eingegangen.
Der Verschluss der Harnblase bei Frauen ist ein komplexer Prozess. Im Vergleich zu Männern ist der Mechanismus bei Frauen nicht so stark. Selbst bei Frauen, die normalerweise keine Probleme haben, kann bei intensiver körperlicher Anstrengung wie z. B. Tennis oder Kunstturnen die Kontrolle über den Harn verloren gehen, was in diesem Fall als normales Phänomen betrachtet wird.
Studien haben gezeigt, dass bei 52% der Leistungssportlerinnen Symptome von Belastungsinkontinenz auftreten. Bei Trampolinspringerinnen berichten sogar 80% von Harninkontinenz.
Um ungewollten Harnverlust bei plötzlichem Druckanstieg im Bauchraum durch z. B. Niesen oder Husten unter der normalen Kontrollgrenze zu verhindern, gibt es zwei Schutzmechanismen: den „Guarding-Reflex“ und die passive Übertragung des Druckanstiegs.
Der äußere Schließmuskel der Harnröhre und die Beckenbodenmuskulatur werden durch ein automatisches System aktiviert, das unterhalb unseres Bewusstseins arbeitet. Das Kontrollzentrum im unteren Rückenmark wird vom Gehirn gesteuert. Wenn sich die Blase dehnt und ein bestimmter Stoff namens Glutamat vorhanden ist, entsteht ein Signal, das den Blasenauslass kontrolliert.
Gleichzeitig werden der äußere Schließmuskel der Harnröhre und die Beckenbodenmuskulatur stimuliert, um sicherzustellen, dass die Blase geschlossen bleibt, wenn sie sich füllt oder wenn es einen schnellen Druckanstieg im Bauchraum gibt.
Die Druckübertragung ist abhängig vom Tonus der Beckenbodenmuskulatur und der Elastizität des Bindegewebes. Bei regelrechter Funktion derselben liegt der Blasenhals intraabdominal. Bei intraabdominalem Druckanstieg (z.B. Husten, Heben, Pressen) wird der Druck gleichmäßig auf die Blase und den Blasenhals übertragen, dies ist bedeutend für einen effektiven Verschluss der Harnröhre. Wenn diese komplexen Mechanismen nicht richtig funktionieren, kann es zu Belastungsinkontinenz kommen.
Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit der oben genannten Mechanismen ist ein intakter Beckenboden. Er bildet eine komplexe anatomische Einheit, welche aus Muskulatur und Bindegewebe aufgebaut ist. Das Wissen über die funktionelle Anatomie des Beckenbodens ist heute noch lückenhaft.
Der Beckenboden bildet den unteren Abschluss des Knochenbeckens. Er ist in der Lage, die inneren Organe, die ihn passieren zu komprimieren. Seit der Mensch eine aufrechte Haltung und einen aufrechten Gang eingenommen hat, ist der Beckenboden einem ständigen Druck ausgesetzt. Nur intakte Strukturen gewährleisten, besonders wenn sich der Druck im Bauchraum erhöht, eine optimale Funktion.
Der Hauptmuskel im Beckenboden hilft, den unteren Teil des Beckens zu schließen. Stell dir vor, es ist wie ein U, das ein Loch umgibt. Wenn dieser Muskel sich zusammenzieht, hebt er die Harnröhre, die Vagina und das Rektum an und unterstützt die Organe im Becken. Das hilft dabei, die Lücke des Beckenbodens, die den Durchgang der Harnröhre ermöglicht kleiner zu machen und zu schließen.
Am Anfang des Wasserlassens entspannt sich der Beckenboden, und die Öffnung namens Hiatus urogenitalis wird größer. Der Ausgang der Blase entspannt sich nach unten. Nach dem Wasserlassen kehren der Levator-ani-Muskel und der Ausgang der Blase wieder in ihre normale Position zurück. Die Öffnung namens Hiatus urogenitalis wird durch die Muskulatur wieder geschlossen.
Der Beckenbodenmuskel hat verschiedene Fasern, darunter Typ-I-Fasern, welche mit wenig Energieaufwand für den Ruheverschluss sorgen und Typ-II-Fasern, die schnelle und starke Kontraktionen ermöglichen.
Bei Inaktivität, Schädigung oder Alterung, findet eine Abnahme der Typ-II-Fasern statt. Die Verteilung kann durch intensives Training der Beckenbodenmuskulatur positiv beeinflusst werden, zur Erhaltung der Kraft reicht dann ein verminderter Trainingsaufwand.
In einer Studie wurde der Einfluss des Alters auf die quergestreifte Muskulatur der Harnröhre untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass mit dem Alter Muskelgewebe verloren geht, ohne dass die übrigen Muskelfasern schrumpfen. Im Durchschnitt gehen jedes Jahr etwa 364 Muskelfasern oder 1% der Muskelfasern verloren.
Zwischen dem 30. und 80. Lebensjahr nimmt die Anzahl der Muskelfasern der Weiblichen Schließmuskulatur um 65% ab. Auch konnte gezeigt werden, dass eine Traumatisierung durch eine Geburt zu einer Verletzung der Muskelfasern führen kann.
Das Bindegewebe spielt eine unterstützende Rolle für die Harnröhre, indem es die seitliche Vaginalwand stabilisiert. Durch die Kontraktion des entsprechenden Muskels im Beckenbereich wird die Urethra in Richtung der Bauchseite bewegt. Dieser Vorgang führt dazu, dass die Harnröhre zusammengedrückt wird und der Verschlussdruck erhöht wird.
Forschungsergebnisse von zeigten, dass Frauen, die an Inkontinenz leiden, bereits nach einem kurzem Beckenbodentraining von eine verbesserte Kontinenz berichteten. Diese Verbesserung konnte nicht auf die Muskulatur selbst zurückgeführt werden, sondern auf das Erlernen einer vorbereitenden Kontraktion der Beckenbodenmuskulatur kurz vor einer Druckerhöhung im Bauchraum, auch als „the knack“ bekannt.
Die weibliche Harnröhre ist in fünf Teile unterteilt, wobei der obere Teil vom Blasenhals umgeben ist. In den nächsten zwei Teilen befinden sich Muskeln, die den Druck in der Harnröhre bei Belastung erhöhen. Diese Muskeln bestehen hauptsächlich aus wenig ermüdbaren Typ-1-Fasern. Wenn der Druck im Bauch steigt, zieht der quergestreifte urogenitale Sphinkter die Muskeln um die Harnröhre herum zusammen, was zu einem stärkeren Verschluss führt. Wenn die Muskeln, die für den Verschluss der Harnröhre verantwortlich sind, gehemmt sind, verringert sich der Druck, mit dem die Harnröhre verschlossen wird, um etwa 50%. Im letzten Teil besteht die Harnröhre hauptsächlich aus Bindegewebe.
Die Harnröhre wird von verschiedenen Gewebestrukturen gestützt, die für die Verschlussfunktion entscheidend sind. Weitere Schichten wie glatte Muskulatur, Bindegewebe, Gefäße und das östrogensensitive Urothel spielen ebenfalls eine Rolle. Veränderungen in diesem System können zu einem Absinken des Urethraverschlussdrucks führen und Belastungsinkontinenz begünstigen.
Bei der Therapie der Belastungsinkontinenz gilt das Prinzip: konservativ vor operativ. Falls eine konservative Therapie nicht den gewünschten Erfolg bringt, bzw. nicht erfolgversprechend erscheint oder von der Patientin nicht erwünscht wird, kommt eine operative Therapie in Betracht.
Bei übergewichtigen Frauen wurde in einer Studie festgestellt, dass ein sechsmonatiges Programm zur Gewichtsreduktion zu einer 47 prozentigen Abnahme von Inkontinenzepisoden führte. Eine andere Studie ergab, dass eine Gewichtsabnahme von 5-10% bei adipösen Frauen mit einer 60 prozentigen Reduktion der Inkontinenzepisoden verbunden war. Diese Ergebnisse legen nahe, dass es sinnvoll sein könnte, übergewichtige Frauen zur Gewichtsreduktion zu ermutigen. Es wird auch oft empfohlen, zusätzlich zu einer Gewichtsabnahme das Rauchen zu lassen und den Koffeinkonsum zu reduzieren. Es gibt jedoch keine klaren Beweise dafür, dass der Verzicht auf diese Genussmittel die Belastungsinkontinenz verbessert.
Beckenbodentraining hat eine lange Geschichte und war schon vor über 6.000 Jahren im chinesischen Taoismus ein Teil von Übungsprogrammen. Arnold Kegel betonte 1948 die Bedeutung des gezielten Beckenbodentrainings zur Verbesserung von Belastungsinkontinenz. Heutige Studien belegen, dass Beckenbodentraining effektiv ist und als Therapie der ersten Wahl anerkannt ist. Randomisierte kontrollierte Studien zeigen Erfolgsraten von 44-69% bei Frauen mit Belastungsinkontinenz nach Beckenbodentraining.
Der Hauptteil der Beckenbodenmuskulatur (M. levator ani), spielt eine entscheidende Rolle für die Kontinenz, indem er eine strukturelle Unterstützung bietet. Eine gestärkte Beckenbodenmuskulatur ermöglicht eine bessere Kontrolle und Unterstützung der Organe im Becken. Muskuläre Stärke korreliert mit Muskeldicke und neuronalen Faktoren, die die Muskelfunktion beeinflussen. Effektives Beckenbodentraining fördert den Aufbau von Muskulatur, verbessert das neuromuskuläre System und unterstützt die Kontinenz bei Druckerhöhungen im Bauchraum.
Im späten achtzehnten Jahrhundert entdeckte Galvani, dass elektrische Stimulation von Froschbeinen Muskelkontraktionen auslösen. Diese Entdeckung führte zur weltweiten Anerkennung der Elektrostimulation als konservative Therapieform für schwache oder atrophierte Muskulatur.
Seit 1952 wird Elektrostimulation auch zur Behandlung von Harninkontinenz eingesetzt. Frühe Studien zeigten, dass es bei Frauen mit Belastungsinkontinenz, die zuvor erfolglos Beckenbodentraining versucht hatten, positive Ergebnisse gab. Heute verwendet man Oberflächenelektroden, die kutan, vaginal, rektal oder urethral platziert werden können. Elektrostimulation aktiviert Nerven, die zu einer Kontraktion der periurethralen Muskulatur und des Beckenbodens führen. Dieses passive Training hat das Ziel, den Verschlussmechanismus der Harnröhre zu verbessern.
Studien haben gezeigt, dass Elektrostimulation signifikante Verbesserungen bei Harninkontinenz bewirken kann, vergleichbar mit aktivem Beckenbodentraining. Die Vergleichbarkeit der Studienergebnisse ist jedoch erschwert durch Unterschiede in den Stimulationsparametern. Die Behandlungsdauer variiert, liegt aber oft zwischen 6 und 12 Wochen. Nebenwirkungen sind selten.
Die Studie auf der diese Inkontinenzbrochüre basiert stammt aus dem Jahr 2012 und beinhaltet nicht das Thema Beckenbodentraining mit der HIFEM (High Intensed Elektromagnetic Field) Technologie. Daher fügen wir an dieser Stelle Informationen über das Beckenbodentraining mit der HIFEM Technologie ein.
Die HIFEM-Technologie, welche CE-zertifiziert ist und von der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) zugelassen wurde, erzeugt ein fokussiertes elektromagnetisches Feld, welches die motorischen Neuronen für die Steuerung der Beckenbodenmuskulatur stimuliert.
Dies führt zu wiederholten Hyperkontraktionen der Beckenbodenmuskeln, was den Aufbau von Kraft und Ausdauer in der Beckenbodenmuskulatur sowie im Harnsystem unterstützt.
Im Unterschied zur herkömmlichen Elektrostimulation kommen bei dieser Therapie keine Oberflächenelektroden zum Einsatz. Die Stimulationstechnologie ist in die Sitzfläche des eigens entwickelten Pelv-Health-Chairs integriert.
Die Anwendung erfolgt in bequemer Alltagskleidung. Innerhalb einer 30-minütigen Behandlung erzeugt das elektromagnetische Feld ca. 22.000 Muskelkontraktionen.
Klinische Studien belegen eine signifikante Zunahme der Muskeldicke nach einer Serie von HIFEM-Anwendungen, was durch histologische Untersuchungen und bildgebende Verfahren bestätigt wurde.
Vaginalkonen sind runde oder längliche Gewichte zwischen 20 und 100 Gramm, die in die Scheide eingeführt werden.
Die Konen sollten täglich für 30 Minuten getragen werden, möglicherweise aufgeteilt in 2×30 Minuten im Stehen oder Gehen. Wenn ein Konus droht, aus der Vagina zu rutschen, löst dies eine reflektorische oder willkürliche Anspannung des Beckenbodens aus. Der Einsatz beginnt mit dem leichtesten Konus, den die Frau gerade noch in der Vagina halten kann. Wenn dies problemlos möglich ist, wird der nächstgrößere Konus verwendet.
Es ist wichtig, dass der Konus senkrecht zur Vagina eingeführt wird, da eine horizontale Position zwar ein passives Halten ermöglicht, aber keinen Trainingseffekt hat. Vaginalkonen sind zeitsparend und können leicht in den Alltag integriert werden. Frauen können lernen, welche Muskeln kontrahiert werden müssen, um den Konus bei Druckerhöhung im Bauchraum zu halten oder nach dem Training auch ohne Konus einen ungewollten Urinabgang zu verhindern.
Diese Therapieform ist jedoch nicht für Frauen mit zu enger oder zu weiter Scheide geeignet, zum Beispiel aufgrund von Narbenbildung oder mangelnder Fähigkeit, den Beckenboden zu kontrahieren.
Ein Pessar ist ein Medizinprodukt, welches in die Vagina oder die Gebärmutter eingelegt wird. Mit Pessaren werden bei Senkungen die Scheide, Gebärmutter oder Blase angehoben. Bei der Belastungsinkontinenz kann mit einem Pessar die Harnröhre gestützt werden. Pessare sind heute vorwiegend aus Silikon und damit gut verträglich.
Bereits im Altertum wurden Pessare zur Behandlung von Uterusprolaps verwendet. In der Mitte des 19. Jahrhunderts erlebte die Pessartherapie eine Wiederbelebung, und es kamen viele verschiedene Pessartypen auf den Markt. Obwohl die operative Gynäkologie die Pessartherapie für viele Jahre verdrängte, hat sie in den letzten drei Jahrzehnten eine Wiederaufnahme erfahren. In Kombination mit unterstützenden Maßnahmen wie Beckenbodentraining, Trink- und Miktionstraining, Östrogensubstitution und Infektsanierung werden Pessare heute bei verschiedenen Beschwerden wie Belastungsinkontinenz, Deszensus (Absenkung), Narbenproblemen, Koitalproblemen, Miktionsbeschwerden, Reizzuständen und überaktiver Blase angewendet.
Die Pessartherapie, die früher oft vom Arzt durchgeführt wurde, ist heute eine Selbstbehandlung durch die Patientin. Das Pessar wird morgens mit östriolhaltiger Creme eingeführt und abends entfernt und gereinigt. Frühere Komplikationen wie Infektionen, Blutungen, Druckgeschwüre und Fistelbildungen sind heute selten geworden.
Postmenopausale Frauen können von einer lokalen Östrogenbehandlung der Vaginalschleimhaut profitieren. Das Ziel dieser Therapie ist es, eine gesunde Schleimhaut mit einem gut durchbluteten Unterpolster aufzubauen. Die International Continence Society (ICI) empfiehlt eine solche Behandlung bei Östrogenmangel. Nach Abschluss der Therapie sollte eine erneute Bewertung des Gesundheitszustands erfolgen.
Es ist wichtig zu beachten, dass in der HERS-Studie unter oraler Hormonersatztherapie eine signifikante Verschlechterung der Inkontinenzbeschwerden auftrat.
Seit August 2004 ist Duloxetin in der EU für die Behandlung von Belastungsinkontinenz zugelassen. Die Therapie eignet sich für Frauen mit mittelschwerer bis schwerer Belastungsinkontinenz, wobei die Wirksamkeit bei Patientinnen über 65 Jahren geringer ist.
Duloxetin erhöht die Konzentration von Serotonin und Noradrenalin im sakralen Rückenmark, was zu einer verstärkten Stimulation des N. pudendus und einer Tonuserhöhung der quergestreiften Urethramuskulatur führt. Interessant ist, das Beckenbodentraining und Duloxetin einen synergistischen Effekt haben.
In großen Studien zeigte Duloxetin bei einer Dosierung von 2x40mg/Tag eine Ansprechrate von 62%, im Vergleich zu 40% unter Placebo. In Alltagsbedingungen wurde jedoch nur eine Ansprechrate von 37% beobachtet, begleitet von häufigen Nebenwirkungen (71%) oder Therapieabbrüchen (66%).
Alle konservativen Therapiemöglichkeiten sind mit einer niedrigen Rate an Nebenwirkungen verbunden. Ein großer Nachteil ist allerdings der hohe zeitliche Aufwand sowie die Notwendigkeit einer doch häufig konsequenten Langzeittherapie.
Entscheidend für einen Therapieerfolg sind die Motivation der Patientin sowie auch die Motivation des Therapeuten.
Diese Therapiemöglichkeit erfordert einen relativ geringen Zeitaufwand und keine erhöhte Disziplin um einen spürbaren Behandlungserfolg zu erzielen.
Je nach dem Zustand der Beckenbodenmuskulatur sind 6-10 Sitzungen von jeweils 30 Minuten Dauer empfohlen, um einen nachhaltigen Behandlungserfolg zu erzielen.
Die operative Therapie der Belastungsinkontinenz kommt in der Regel nach Ausschöpfen der konservativen Maßnahmen in Frage, sofern die Patientin weiterhin unter Inkontinenzbeschwerden leidet.
Vor der Entscheidung für eine operative Therapie sollte eine ausführliche Diagnostik durchgeführt werden.
Ein Funktions-MRT des kleinen Beckens ermöglicht eine genaue Darstellung der dynamischen Vorgänge beim Zusammenspiel aller Beckenorgane und des Beckenbodens, diese Untersuchung wird in Spezialzentren durchgeführt.
Die operative Behandlung der Belastungsinkontinenz hat eine lange Geschichte, die vor etwa 100 Jahren begann. Gynäkologen strebten danach, durch die Rekonstruktion der anatomischen Verhältnisse im Becken eine vollständige Wiederherstellung zu erreichen, während Urologen sich auf die Wiederherstellung der Verschlussfunktion der Harnröhre konzentrierten. Diese einseitigen Ansätze führten jedoch zu einer hohen Misserfolgsrate und Komplikationen.
Die Kolposuspension, eine Methode zur Behandlung von Belastungsinkontinenz, wurde 1949 entwickelt. Dabei wird lockeres Gewebe um die Harnröhre und Scheide an der Hinterwand des Schambeins befestigt, um die Harnröhre anzuheben. Ursprünglich gab es jedoch Probleme wie Schmerzen und Schwierigkeiten beim Wasserlassen. Modifizierte Versionen, wie die Burch-Kolposuspension, wurden eingeführt, um diese Probleme zu reduzieren. Eine andere Modifikation nach Cowan und Morgan verwendet lockere Befestigung mit freien Fäden, um Schwierigkeiten beim Wasserlassen zu minimieren. Die abdominale Kolposuspension ist eine langjährige Methode mit Erfolgsraten von 78% nach 20 Jahren. Vergleicht man die abdominale und die laparoskopische Kolposuspension, so zeigt sich ein 10%iger Heilungsunterschied zugunsten der offenen Methode.
Die Nadelsuspensionsverfahren sind eine Methode zur Behandlung von Belastungsinkontinenz. Sie sind jedoch nicht die erste Wahl bei Operationen. Bei diesem Verfahren zieht man spezielle Fäden mit Nadeln von oben nach unten oder umgekehrt durch das Gewebe im Beckenboden. Die Fäden werden dann in verschiedenen Bereichen verankert. Das Ziel ist es, den Blasenhals zu stabilisieren und die Kontinenz wiederherzustellen.
Diese Methode wurde erstmals 1959 von Pereyra beschrieben und später von anderen modifiziert. Die Erfolgsraten variieren, wobei einige Studien von Verbesserungen von bis zu 88 % berichten. Allerdings gibt es auch eine hohe Rezidivrate von 40% in Langzeituntersuchungen, wahrscheinlich aufgrund instabiler Fixationspunkte.
Komplikationen können auftreten, darunter Probleme mit der Blasenentleerung und Detrusorinstabilität, die auf die Verwendung von bestimmten Fäden und Widerlagern zurückzuführen sind.
Durch die Injektion von Bulking-Agents um die Harnröhre herum wird das umliegende Gewebe ausgedehnt. Dadurch wird die Harnröhre verengt und der Druck auf die obere oder mittlere Harnröhre erhöht.
Es gibt keine klaren Empfehlungen für die Verwendung von Bulking Agents als Primärtherapie bei Belastungsinkontinenz aufgrund fehlender Langzeitdaten. Die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfiehlt diese Methode als Option für Frauen mit hohem operativem Risiko oder bei Rückfällen.
Periurethrale Injektionen sind die wenigsten invasiven Methoden zur Behandlung von Inkontinenz und können in Lokalanästhesie durchgeführt werden. Die Injektion erfolgt unter Sicht durch ein Urethroskop.
Es ist noch unklar, ob die Injektion am Blasenhals oder im mittleren Teil der Harnröhre effektiver ist. Es gibt verschiedene Substanzen für diese Injektionen, darunter Contigen (bovines Kollagen) und Macroplastique (Silikon), aber der Bulking-Effekt ist nur vorübergehend, sodass wiederholte Injektionen erforderlich sind. Bulkamid, ein Polyacrylamid-Hydrogel, zeigt vielversprechende Ergebnisse, aber es gibt nur begrenzte Studien dazu.
Früher verwendete Substanzen wie Teflon und Tegress wurden aufgrund ihrer schädlichen Wirkungen vom Markt genommen. Es gibt keinen klaren Vorteil eines Materials gegenüber einem anderen. Studien haben gezeigt, dass Kollageninjektionen im Vergleich zu chirurgischen Techniken eine geringere Komplikationsrate aufweisen, aber Langzeitstudien zu den Auswirkungen auf die Harnröhrenwand fehlen.
Die Schlingenoperationen haben ihren Ursprung bei Goebell-Stoeckel-Frangheim. Im Jahr 1910 stellte Goebell eine Technik vor, bei der die Muskeln im Bereich der Blase heruntergezogen und zu einer „suburethralen“ Schlinge vereinigt wurden. Frangenheim erweiterte diese Methode später um die angrenzende Rektusfaszie.
Ursprünglich wurden gestielte Faszienstreifen aus der Bauchwand verwendet, später kamen Gewebestreifen aus verschiedenen Körperregionen (z.B. Fascia lata) sowie tierische Gewebe (Schweinedermis, Schweinedünndarmsubmukosa, Rinderperikard) und synthetische Schlingen (z.B. aus Nylon, Dacron, Goretex) hinzu.
Die Art des verwendeten Materials beeinflusst die Komplikationen. Bei autologem Material (eigene abdomino-vaginale Schlingen) verlängert sich die Operationsdauer aufgrund der Materialgewinnung, und es können postoperativ De-novo-Urgency und Blasenentleerungsstörungen auftreten. Die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe empfehlen diese Methode bei kurzer funktioneller Harnröhrenlänge und Rezidivinkontinenz nach anderen Operationen.
Bei synthetischen Schlingen besteht das Risiko schwerwiegender Schäden im unteren Harntrakt durch die Invasion des Kunststoffs in Harnröhre und Blase. Einige dieser Operationen wurden daher wieder aufgegeben.
Im Gegensatz zu älteren Methoden werden bei den spannungsfreien suburethralen Schlingen der Blasenhalsbereich nicht angehoben. Stattdessen wird ein Band locker unterhalb des mittleren Harnröhrenbereichs platziert. Dieser Eingriff erfolgt oft unter örtlicher Betäubung und leichter Beruhigung.
Es gibt verschiedene Arten solcher Schlingen, wie die retropubischen Bänder (TVT) und die transobturatorisch gelegten Schlingen (TOT, TVT-O). Eine Technik von Ulmsten und Petros aus dem Jahr 1995 verwendet ein bandarmiertes Band, das durch das Cavum Retzii geführt wird. Es wird locker eingefügt und leicht gespannt, bis die Patientin bei vollem Blaseninhalt und kräftigem Husten keinen oder minimalen Urinverlust hat.
Manchmal können bei der herkömmlichen Methode intraoperative Komplikationen wie Blasenperforation auftreten. Deshalb wurde eine alternative Methode mit transobturatorischem Zugang vorgeschlagen, um solche Probleme zu vermeiden.
Spannungsfreie vaginale Schlingen sind weniger invasiv, ermöglichen eine schnellere Genesung und gelten als sicherer. Studien zeigen, dass sie ähnlich gute Erfolgsraten wie ältere Methoden haben. Die Heilungsraten nach TVT-Operationen liegen bei etwa 81.3% bis 77% nach 7.6 bzw. 11.5 Jahren. Transobturatorische Bänder erreichen ähnliche Kontinenzraten wie TVT. Bei Mischharninkontinenz, präoperativer Trichterbildung am Blasenhals und im Alter kann die Erfolgsrate abnehmen.
Bei den transobturatorischen Verfahren wird die Gefahr einer Blasenperforation während der Operation umgangen. Allerdings wurden auch seltene Fälle von starken Blutungen berichtet. Bei transobturatorischen Bändern können Schmerzen im Leistenkanal und an den Oberschenkeln auftreten, ebenso wie Vaginalperforationen und Erosionen. Als schwerwiegende Komplikationen wurden nach der Anwendung transobturatorischer Bänder nekrotisierende Faszitis, Osteomyelitis und Osteonekrosen beschrieben.
Harninkontinenz betrifft Frauen in jedem Alter, wobei Belastungsinkontinenz am häufigsten vorkommt und oft zu erheblichem psychischem Leidensdruck führt.
Es ist allgemein anerkannt, dass die erste Therapiewahl, die am wenigsten invasive Therapieform mit der niedrigsten Komplikationsrate ist. In der Literatur wird die weitverbreitete Meinung unterstützt, dass das Beckenbodentraining die erste Therapiewahl bei Frauen mit Belastungs- oder gemischter Harninkontinenz sein soll. Beckenbodentraining ist eine etablierte, allseits anerkannte komplikationsarme Therapieform, zur Verbesserung oder Heilung der Beschwerden.
Bei der Belastungsinkontinenz besteht ein ungenügender Verschlussmechanismus der Harnröhre. Durch den intraabdominalen Druckanstieg beim Husten, Niesen, Lachen und körperlichen Anstrengungen kommt es, bedingt durch den ungenügenden Verschluss der Urethra, zu Urinverlust. Bei kontinenten Frauen findet vor oder während der Zunahme des abdominellen Druckes unbewusst eine Anspannung der Beckenbodenmuskulatur statt, eine bewusste Anstrengung ist nicht erforderlich. Der schnell entstehende Druckzuwachs in der Urethra ist groß genug, um einen Harnabgang zu verhindern.
Die Muskelfasern des Beckenbodens und des Urethrasphinkters sind quergestreift und können, wie jede andere quergestreifte Muskulatur auch, durch Muskeltraining aufgebaut werden. Ziel des Muskeltrainings ist eine Zunahme der Beckenbodenkontraktionskraft und dadurch bedingt eine Erhöhung des urethralen Auslasswiderstandes bei plötzlicher Zunahme des intraabdominalen Druckes. Durch die Kraftzunahme der für die Kontinenz relevanten willkürlich kontrahierbaren Muskelgruppen können diese sinnvoll im Alltag benutzt werden. Von Bedeutung sind Stärke und Zeitpunkt der willkürlichen Kontraktion. Eine kurze, starke Muskelkontraktion zum richtigen Zeitpunkt kann einen Urinabgang bei Zunahme des intraabdominellen Druckes verhindern. Die Muskelkraft steht in Korrelation mit der Muskeldicke. Bei intensivem, regelmäßigem Muskeltraining nimmt die Dicke der Muskelfasern zu und es entsteht eine Hypertrophie der vorhandenen Muskelfasern.
Beckenbodentraining ist eine effektive Therapie, aber es gibt wenig einheitliche Forschung über verschiedene Trainingsmethoden, insbesondere mit Elektrostimulation.
Elektrostimulation wird bei Frauen mit Belastungsinkontinenz eingesetzt, um die Funktion der Beckenbodenmuskulatur zu verbessern. Dabei wird durch elektrische Stimulation eine passive Muskelkontraktion erzeugt, um den Verschlussmechanismus der Harnröhre zu stärken. Dies ist besonders hilfreich für Frauen, die Schwierigkeiten haben, ihre Beckenbodenmuskulatur bewusst anzuspannen.
Die Informationen in diesem Ratgeber basieren auf einer Inkontinenzstudie aus dem Jahr 2012 Informationen zur HIFEM-Technologie wurden ergänzend eingefügt. Die Studie finden Sie im Original unter dem folgenden Link: https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/45935/pdf/12_01_2012_BB_Studie_Druck.pdf
Dieses oft vernachlässigte Kraftzentrum spielt eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung lebenswichtiger Funktionen wie der Kontrolle der Blase und des Darms sowie der Stabilisierung der inneren Organe.
Der Beckenboden, als funktioneller Muskel, ist für eine gute Funktion der Unterbauchorgane verantwortlich und beeinflusst auch maßgeblich die Körperhaltung.
Daher hat eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur weitreichende Auswirkungen.
Abgesehen von Inkontinenz, die die Lebensqualität merklich beeinträchtigt, kann eine schwache Beckenbodenmuskulatur auch Rückenschmerzen auslösen und im Alter zu vermehrten Stürzen führen.
Inkontinenz und Blasenschwäche
Ein schwacher Beckenboden kann dazu führen, dass die Kontrolle über Blase und Darm verloren geht, was zu ungewolltem Urin- oder Stuhlverlust führen kann.
Erektionsstörungen
Die Beckenbodenmuskulatur spielt eine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung einer gesunden Durchblutung im Beckenbereich. Ein schwacher Beckenboden kann die Durchblutung beeinträchtigen und zu Erektionsstörungen führen.
Rückenschmerzen
Der Beckenboden ist Teil des stabilisierenden Systems des Körpers. Ein schwacher Beckenboden kann zu einer Instabilität der Wirbelsäule führen und Rückenschmerzen verursachen.
Senkung der inneren Organe
Ein schwacher Beckenboden kann dazu führen, dass die inneren Organe wie die Blase, die Gebärmutter und der Darm absinken, was zu Beschwerden wie einem Druckgefühl im Unterleib und einem Gefühl der „Schwere“ führen kann.
Sexuelle Dysfunktionen
Neben Erektionsstörungen, können auch andere sexuelle Probleme wie eine verminderte Empfindlichkeit und Orgasmusstörungen mit einem schwachen Beckenboden in Verbindung gebracht werden.
Beim neuronalen Beckenbodentraining wird die Beckenbodenmuskulatur durch ein hoch intensives fokussiertes elektromagnetisches Feld (HIFEM) trainiert, welches direkt die motorischen Neuronen der Beckenbodenmuskulatur stimuliert.
Diese Technologie ist in die Sitzfläche des Pelv-Health-Chairs eingebettet.
Während der Behandlung sitzen Sie entspannt in Alltagskleidung, während Ihr Beckenboden durch die hochintensiven elektromagnetischen Felder passiv kontrahiert und somit trainiert wird.
Besonders Menschen, welche Probleme damit haben Ihren Beckenboden bewusst anzuspannen, profitieren von dieser Rehabilitationsmethode.
Es gibt spezielle gymnastische Übungen, um die Beckenbodenmuskulatur zu stärken. Da diese Muskeln jedoch schwer zugänglich sind, erfordert dies Geduld und Disziplin für eine erfolgreiche Rehabilitation.
Eine effektive Alternative ist die Nutzung des Pelv-Health-Chairs, der ein hochintensives elektromagnetisches Feld erzeugt und so die motorischen Neuronen zur Steuerung der Beckenbodenmuskeln direkt stimuliert.
In einer 30-minütigen Behandlung werden die Beckenbodenmuskeln passiv kontrahiert und effektiv trainiert, was bequem im Sitzen in Alltagskleidung erfolgt.
Diese Methode ist nicht invasiv, gut verträglich und schmerzfrei. Sie aktiviert die gesamte Beckenbodenmuskulatur, verbessert die Muskelkontrolle umfassend und behandelt Komplikationen im Zusammenhang mit einem schwachen Beckenboden effektiv.
Während der 30-minütigen Behandlung wird die Beckenbodenmuskulatur etwa 22.000 Mal kontrahiert, dabei gleichzeitig gedehnt und wieder entspannt entspannt.
Du findest uns in der Platanenallee 39 in 14050 Berlin
Dein Team von PELV HEALTH